Bodenbeläge und Intarsien

Artikel vom 2. Februar 2021
Fahrzeugaustattung und Zubehör

Absolut wasserdichtes Einkleben von Intarsien – eine hochpräzise Fräs-/Schneidtechnologie von nora systems macht dies nun möglich.

Bereits vor knapp 15 Jahren setzte nora systems als einer der ersten Bodenbelagshersteller auf die Fertigung von Intarsien durch eine Ultraschall-Schneideanlage. Gegenüber der damals üblichen Wasserstrahl-Schneideanlage verringerte die hochfrequente Schwingung der Messer von 20.000 Hz die Reibungskraft zwischen Messer und zu schneidendem Material sehr stark, so dass noch präzisere und schnellere Schnitte möglich waren und der Materialverlust eliminiert werden konnte. Die Einzelteile einer Intarsie werden bei diesem Verfahren CAD-gesteuert geschnitten und sitzen in der werkseitig zusammengesetzten Intarsie dicht geschlossen aneinander. Eine Verfugung im Bereich der Intarsie war damit nicht mehr erforderlich, da die Schnitte so exakt sind, dass keine offenen Nähte entstehen können. Jetzt setzt nora systems erneut Maßstäbe: Durch eine neue Inlay Technologie – auf Basis einer hochpräzisen Fräs- und Schneideanlage – wird die Qualität von Intarsienelementen weiter perfektioniert und die Möglichkeiten der Gestaltung erweitert. Bei dieser neuen Technik wird mit einer CAD-gesteuerten Oberfräse in einen Kautschukbodenbelag die Form des gewünschten Inlays gefräst. In die Nut wird dann die exakt auf Maß geschnittene Intarsie aus einem zirka einem Millimeter dicken Kautschukbelag in der gewünschten Farbe eingeklebt. Ein übliches Anwendungsfeld ist der Einbau von Piktogrammen wie zum Beispiel für Notausgänge, Rollstuhl- oder Fahrradbereiche. Auch das Einbringen von nachleuchtenden Elementen und Leuchtstreifen sowie das millimetergenaue Schneiden von Konturen über größere Bahnenlängen wird dadurch ermöglicht.

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