Scania setzt auf Kooperationen im Busbau

Artikel vom 26. Mai 2026
Gelenkbusse

Mit dem »Fencer F 18« zeigt Scania, wie sich moderne Buskonzepte heute über Kooperationen und flexible Antriebstechnik definieren. Gemeinsam mit Higer entstand ein vielseitiger Gelenkbus, der unterschiedlichste Anforderungen im Stadtverkehr abdecken soll.

Scania/Higer »Fencer F 18« der DB Regio Bus Ost im Schienenersatzverkehr in Solingen (Bild: Christian Marquordt).

 Scania konzentriert sich heute auf Antriebstechnik und Kooperationen mit anderen Herstellern statt auf den Bau eigener Komplettbusse. Gemeinsam mit Higer entstand so der Gelenkbus »Fencer F 18«, der mit unterschiedlichen Antriebsarten und flexiblen Fahrzeugkonzepten angeboten wird.

Scania, Schwester von MAN aus der zum VW-Konzern gehörenden Traton-Gruppe, hat den Bau kompletter Busse eingestellt. Stattdessen liefert man heute die Antriebsstränge für Fahrzeuge, die ansonsten bei anderen Herstellern entstehen. Bei Reisebussen ist das vielfach Irizar aus Spanien, mit denen Scania schon sehr lange zusammenarbeitet, während man bei Linienbussen vor allem auf Higer aus China setzt. Wobei auch die Kooperation mit Higer schon seit sehr langer Zeit besteht.

Als Gelenkbus liefert man den Scania/Higer »F 18«, einen Low-Entry-Wagen, der einschließlich Gelenk bis zur (vorderen) Tür im Hinterwagen niederflurig ist und erst dann zum Heck hin mit Stufen ansteigt. Da Scania kein komplettes Chassis zum Bus beiträgt, sondern nur das Vorderachsmodul und das Antriebsmodul inclusive Antriebsachse, ist der »Fencer« in unterschiedlichen Längen lieferbar – Higer kann je nach Kundenwunsch variieren. Auch gibt es den »Fencer« nicht nur mit Diesel-, Gas- oder Hybridantrieb, sondern auch als Batteriebus.

 

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