Stark im Stadtverkehr
Gelenkbusse
Mit den Gelenkbussen »Lion’s City« und »Lion’s City E« gehört MAN zu den erfolgreichsten Anbietern im europäischen Stadtverkehr. Während MAN auf klassische Diesel- und moderne Elektroantriebe setzt, konzentriert sich Konzernschwester Scania inzwischen auf Antriebstechnik und Kooperationen mit anderen Herstellern wie Higer und Irizar.

MAN »Lion's City 18 efficient hybrid« bei den Bonner SWB (Bild: Christian Marquordt).
Von MAN gibt es die Gelenkbus-Baureihen »Lion’s City 18« und »Lion’s City 19«. Ersterer misst 18.060 mm in der Länge, der »Lion’s City 19« bringt es auf eine Länge von 18.750 mm. Das ermöglicht es, dem Wagen zwei Sitzreihen mehr mitzugeben. Beide Typen sind 2550 mm breit und 3055 mm hoch.
Den »Lion’s City 18« bietet MAN auch als batterie-elektrischen Gelenkbus »Lion’s City 18 E« an. In dieser Ausführung ist er 18.100 mm lang, die üblichen 2550 mm breit und 3320 mm hoch. Fast dreißig Zentimeter höher als der Dieselbus. Das zeigt, dass die Lithium-Ionen-Batterien ihren Platz auf dem Dach gefunden haben. Sie haben eine Kapazität von bis zu 640 kWh und verleihen dem Wagen eine Reichweite von 350 km. Das reicht aus, damit der Wagen rund 90 % aller Kurse eines Verkehrsbetriebs von der Ausfahrt vom Betriebshof am Morgen bis zur Rückkehr in der Nacht fahren kann, ohne unterwegs nachladen zu müssen.
Gebaut werden die Wagen in erster Linie im polnischen Starachowice, und weil das Unternehmen sehr erfolgreich mit ihnen ist, kommen Elektrobusse von MAN jetzt auch aus dem türkischen MAN-Werk in Ankara.


