FSG zeigt Sensorik für Schienenverkehr auf der InnoTrans 2026
Gleisbau
FSG zeigt auf der InnoTrans 2026 Sensorik für den Schienenverkehr. Im Fokus stehen Seilzugsensoren für Gleisbau und Wartung sowie eine LED-Signalsäule mit CAN-Bus für optische Warn- und Statusmeldungen an autonomen Fahrzeugen und Maschinen.

Die Familie »SL00-R« umfasst zwei Baugrößen mit Messlängen bis 3 m bzw. 7 m; gezeigt werden zudem ein Encoder der Baureihe »MH1023« und ein »SL00-R-GS80«. (Bild: Fernsteuergeräte Kurt Oelsch GmbH)
FSG Fernsteuergeräte stellt auf der InnoTrans 2026 in Berlin vom 22. bis 25. September Bediengeräte und Sensorik für den Schienenverkehr vor. Am Stand 315 in Halle 27 stehen aktuelle Lösungen für Gleisbau, Wartung und weitere Anwendungen im Mittelpunkt. Neben zwei Seilzug-Baureihen gehört auch eine Messeneuheit für optische Warn- und Statusmeldungen zum Messeauftritt.
Seilzugsensoren für Gleisbau und Wartung
Die Baureihe »SL00-R« ist für Anwendungen im Gleisbau und bei Wartungsarbeiten ausgelegt. In Sonderschienenfahrzeugen kann der Sensor beispielsweise die korrekte Ausrichtung von Schleifwerkzeugen und ähnlichen Geräten überwachen. Die Konstruktion bietet Spielraum bei Montage, Seilabzug, Encoder-Auswahl und Signalausgängen. Damit lässt sich das Gerät an unterschiedliche Anforderungen im Sonderfahrzeugbau anpassen. Erhältlich sind zwei Baugrößen: »SL00-R-GS80« mit Messlängen bis 3 m und »SL00-R-GS130« mit bis zu 7 m Messlänge.
Mit der Serie »SL-A« greift der Hersteller ein bewährtes Konstruktionsprinzip auf und führt es in einer angepassten Form fort. Die Längenmessung erfolgt direkt im Gehäuse. Ziel sind Messgenauigkeit und Wiederholstabilität über den gesamten Messbereich. Die Serie richtet sich vor allem an OEM-Kunden, die für die Serienfertigung eine kompakte Bauweise, Präzision und eine wirtschaftliche Lösung benötigen. Angeboten werden die Basisversion »SL-A-S« mit einer Messlänge bis 8 m sowie die Präzisions-Serie »SL-A-P« in den Messlängen 2 m, 4 m und 8 m. Bei dieser Ausführung ist der Seilabzug konstruktiv auf den jeweiligen Messweg abgestimmt.
LED-Signalsäule mit CAN-Bus
Als Neuheit wird eine »LED-Signalsäule mit CAN-Bus« gezeigt, die sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befindet. Sie ist als Signalgeber für autonome Fahrzeuge und Maschinen im Bereich Automatisierung konzipiert. Über optische Signale sollen Warn- und Statusmeldungen übermittelt werden. Neben der CAN-Bus-Funktionalität nennt der Hersteller die Lichtstärke als Sicherheitsmerkmal: Amber erreicht ≥ 230 cd, Rot und Grün jeweils ≥ 120 cd. Dadurch sollen die Signale auch bei hellem Tageslicht weithin sichtbar sein. In die Entwicklung fließt Know-how aus bestehenden Geräten wie LED-Hindernis- und Gefahrenfeuern mit Windmesser sowie einer LED-Signalleuchte ein.
Einblick für Auszubildende
Am letzten Messetag findet zum dritten Mal der Azubi-Tag statt. Auszubildende aus den Bereichen Industriemechanik sowie Elektronik für Geräte und Systeme erhalten zunächst eine Einführung in den Messeauftritt und die gezeigten Produkte. Danach erkunden sie gemeinsam die Messe, lernen Kunden und Partner kennen und bekommen einen praxisnahen Einblick in Anwendungen der Verkehrstechnik. Derzeit bildet das Unternehmen 17 Auszubildende aus, darunter 13 Industriemechaniker und 4 Elektroniker für Geräte und Systeme.


