InnoTrans 2026: HÜBNER diskutiert Zukunft von Bahn und Bus im ÖPNV
Betriebs- und Verkehrsmanagement
Auf der InnoTrans 2026 beteiligt sich die HÜBNER-Gruppe an zwei Dialogformaten zu Bahn und Bus. Im Fokus stehen neue Geschäftsmodelle für Bahntechnik, elektrische, vernetzte und autonome Angebote im ÖPNV sowie praktische Anwendungen für High-Capacity-Busse und Bus-Rapid-Transit.

Uwe Bittroff (links) und Kai Mentel, Geschäftsführer der HÜBNER-Gruppe, diskutieren auf der InnoTrans 2026 die Zukunft für Bahn und Bus. (Bild: HÜBNER-Gruppe/Christian Wyrwa)
Mit zwei Beiträgen auf der InnoTrans 2026 bringt die HÜBNER-Gruppe Perspektiven zur Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs ein. Geschäftsführer Kai Mentel und Uwe Bittroff nehmen an Dialogformaten des Verbands der Bahnindustrie in Deutschland und des Deutschen Verkehrsforums teil. Dabei geht es um nutzungs- und leistungsbasierte Angebote in der Bahntechnik sowie um die Frage, wie elektrische, vernetzte und autonome Mobilitätsangebote im ÖPNV schneller in die Anwendung kommen können.
Geschäftsmodelle für die Schiene
Am Mittwoch, 23. September 2026, um 10 Uhr nimmt Kai Mentel am VDB-InnoTrans-Dialog Forum »Shaping Transformation: Bahntechnik im Abo« teil. Im Panel »Bahntechnik als Geschäftsmodell« diskutiert er mit Vertretern von Rolls-Royce Solutions, Smart Train Lease, TX Logistik und Nexrail. Moderiert wird die Veranstaltung im Palais am Funkturm der Messe Berlin von Axel Schuppe, Geschäftsführer des Verbands der Bahnindustrie in Deutschland.
Im Mittelpunkt steht der Wandel vom klassischen Produktgeschäft zu nutzungs- und leistungsbasierten Angeboten. Themen sind unter anderem neue Wertschöpfungsmodelle, digitale Plattformen sowie Leasing-, Miet- und Servicekonzepte. Sie sollen mehr Flexibilität ermöglichen, Investitionshürden senken und die Einführung neuer Technologien im Schienenverkehr beschleunigen.
Skalierung im ÖPNV
Beim International Busforum des Deutschen Verkehrsforums am Donnerstag, 24. September 2026, um 14 Uhr ist Uwe Bittroff dabei. Die Veranstaltung trägt den Titel »In Zukunft elektrisch, vernetzt und autonom: Wie schaffen wir Rollout und Skalierung im ÖPNV?« und findet im hub27, Raum Beta 8-9, auf dem Messegelände Berlin statt.
Nach einer Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik, Verkehrsbetrieben, Busindustrie und Mobilitätswirtschaft folgen Kurzpräsentationen zu Projekten und Angeboten für den öffentlichen Personennahverkehr. Schwerpunkt des Beitrags von Uwe Bittroff ist die praktische Anwendung von High-Capacity-Bussen und Bus-Rapid-Transit-Systemen. Moderiert wird die Runde von Manuel Bosch von der DVV Media Group.
Auftritt auf der Messe
Mit der Teilnahme an den Dialogformaten des VDB und des DVF unterstreicht das Unternehmen den Anspruch, die Entwicklung des öffentlichen Verkehrs nicht nur mit Produkten und Systemen, sondern auch durch fachlichen Austausch innerhalb der Branche mitzugestalten.
Unter dem InnoTrans-Motto »Making Mobility Happen – Today. Tomorrow. Together.« präsentiert die Unternehmensgruppe Lösungen für Effizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit im Schienenverkehr. Dazu zählen aerodynamisch optimierte Übergangssysteme, das vollautomatisierte »AutoCouple System«, Gelenk- und Fahrwerksysteme, holografische Displays für Fenstersysteme sowie Türsicherheits- und Front-End-Lösungen. Der Messestand befindet sich in Halle 1.2, Stand 120.
Das Unternehmen ist in den Bereichen Mobility Rail, Mobility Road, Material Solutions und Photonics aktiv. Zum Portfolio gehören Systeme und Lösungen für die Mobilitätsbranche, die verarbeitende Industrie, Life Science und Wissenschaft. Genannt werden unter anderem Gelenk- und Übergangssysteme für Busse und Schienenfahrzeuge, Fahrwerktechnik, Flughafentechnik sowie Türsicherheits-, Fenster- und Dichtungssysteme. Hinzu kommen Lösungen aus Elastomeren wie Silikon und EPDM, Polyurethan, glasfaserverstärktem Kunststoff, Isolations- und Verbundwerkstoffen sowie beschichteten Industrietextilien. Im Bereich Photonics arbeitet das Unternehmen mit Laser-Technologie für Holografie, Krebsdiagnostik und Spektroskopie. 2025 erzielte es mit etwa 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von rund 521 Millionen Euro und ist neben dem Hauptsitz in Kassel an mehr als 25 Standorten vertreten.


