FIAA 2026 setzt international auf Presse und Busbetreiber
Messen
IFEMA MADRID organisiert vom 22. bis 24. September die »FIAA 2026«. Die Bus- und Reisebusmesse bringt Fachpresse, Einkäufer und Betreiber aus Europa, Afrika und Asien zusammen und setzt auf Kontakte zu Verbänden, Herstellern und Verkehrsunternehmen.

(Bild: IFEMA Madrid)
Die vom 22. bis 24. September in Madrid organisierte Messe richtet ihren internationalen Fokus auf drei Bereiche: ein Fachpresseprogramm mit Teilnehmenden aus Europa, Afrika und Asien, ein Einkäuferprogramm mit Verkehrsunternehmen aus mehreren Märkten sowie den Besuch einer Delegation des Global Passenger Network. Unterstützt wird die Veranstaltung zudem von internationalen Verbänden wie FBAA und ARP. Ziel ist es, Kontakte zwischen Märkten, Herstellern, Betreibern, Verbänden und weiteren Akteuren im Straßenpersonenverkehr zu stärken.
Fachpresse aus 23 Ländern
Das internationale Presseprogramm bringt mehr als 40 Fachjournalistinnen und Fachjournalisten aus 23 Ländern zusammen. Sie sollen über Entwicklungen, Markteinführungen und Initiativen berichten, die während der Messe vorgestellt werden. Die Berichterstattung soll dazu beitragen, die Sichtbarkeit der Veranstaltung und der ausstellenden Unternehmen in relevanten Märkten zu erhöhen.
Parallel dazu setzt die Messe auf ein Einkäuferprogramm mit Fachleuten aus Europa und Afrika. Diese Personen sind mit Personenbeförderungsunternehmen in ihren jeweiligen Märkten verbunden. Zusammen verantworten die beteiligten Unternehmen eine Flotte von mehr als 300 Bussen, Reisebussen und Minibussen. Damit adressiert die Messe Besucherinnen und Besucher, die sich mit Beschaffung, Betrieb und Flottenfragen im Personenverkehr befassen.
GPN-Delegation mit internationalem Betreiberblick
Ein weiterer Programmpunkt ist der Besuch einer Delegation des Global Passenger Network, die auf Einladung von ANETRA anreist. Vertreten sind Unternehmen aus den Niederlanden, Mexiko, Malta, Polen und Belgien. Das Netzwerk ist in mehr als 40 Ländern präsent und verfügt zusammen über eine betriebliche Kapazität von mehr als 26.000 Fahrzeugen.
Zur Messe reisen Führungskräfte aus Unternehmen an, die zusammen nahezu 500 Busse und Reisebusse betreiben. Sie bringen damit betriebliche Erfahrung, Entscheidungskompetenz und einen internationalen Blick auf den Straßenpersonenverkehr ein. Während des Messebesuchs sollen sie Entwicklungen im Bus- und Reisebusverkehr kennenlernen und Gespräche mit Herstellern, Betreibern, Verbänden und weiteren Branchenakteuren führen. Im Mittelpunkt stehen der fachliche Austausch, mögliche internationale Kooperationen und Geschäftskontakte für ausstellende Unternehmen.
Mehr internationale Beteiligung
Die Messe erwartet mehr als 110 ausstellende Unternehmen. Die internationale Beteiligung soll gegenüber der vorherigen Ausgabe um mehr als 50 Prozent steigen. Nach Angaben der Veranstalter zeigt dies das Interesse von Herstellern, Zulieferern, Betreibern und Institutionen aus unterschiedlichen Märkten.
Inhaltlich positioniert sich die Veranstaltung als Plattform für kollektive Mobilität, Geschäftsanbahnung und den Austausch zwischen internationalen Akteuren der Bus- und Reisebusbranche. Themen wie Fahrzeugflotten, Betreiberkooperationen, Beschaffung und betriebliche Kapazitäten stehen dabei im direkten Zusammenhang mit den Programmen für Presse, Einkäufer und internationale Verkehrsunternehmen.


