Philipp Kurek leitet Bahntechnologie bei Bosch Engineering

Artikel vom 24. September 2026
Elektrotechnik und Automation

Bei Bosch Engineering übernimmt Philipp Kurek seit 1. September 2026 zusätzlich zu seiner Funktion im Off-Highway-Bereich die Leitung der Bahntechnologie. Im Fokus stehen Assistenzsysteme, Umfeldwahrnehmung und Automatisierung im Schienenverkehr.

Seit 1. September 2026 ist Philipp Kurek Leiter des Bereichs Bahntechnologie bei Bosch Engineering. (Bild: Bosch)

Philipp Kurek hat zum 1. September 2026 die Leitung des Bereichs Bahntechnologie bei Bosch Engineering übernommen. Er folgt auf Heiko Mangold, der eine neue Aufgabe außerhalb der Unternehmensgruppe übernimmt. Kurek verantwortet den Bereich zusätzlich zu seiner bisherigen Funktion als Leiter Off-Highway.

Erfahrung aus Off-Highway-Anwendungen

Der Diplom-Wirtschaftsingenieur ist seit 2003 in verschiedenen Funktionen in der Unternehmensgruppe tätig. Seit 2016 leitet er den gesamten Off-Highway-Bereich. Dazu zählen Branchen wie Landwirtschaft, Bauwesen und Marine. In dieser Rolle verantwortete er die Entwicklung und Markteinführung von Lösungen für Elektrifizierung, Umfeldwahrnehmung und Automatisierung für mobile Arbeitsmaschinen und Boote.

»Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und darauf, die Zukunft der Mobilität auf der Schiene mitzugestalten. Durch die engere Verzahnung mit dem Off-Highway-Bereich können wir Synergien bei unseren bewährten Systemplattformen noch besser nutzen und unseren Kunden effiziente, sichere Lösungen bieten«, so Kurek.

Synergien für Schienenverkehr und mobile Arbeitsmaschinen

Sowohl im Off-Highway-Sektor als auch im Schienenverkehr spielen Umfeldwahrnehmung und Assistenzsysteme bis hin zur Automatisierung eine zentrale Rolle. Die engere Verbindung beider Bereiche soll dabei helfen, vorhandene Systemplattformen über Anwendungsgrenzen hinweg zu nutzen.

Für den Bahnsektor entwickelt und vertreibt das Unternehmen maßgeschneiderte Assistenzsysteme für Straßenbahn- und Eisenbahnfahrer. Grundlage sind erprobte Technologien aus der Großserie im Automobilbereich. Ein Kollisionswarnsystem für Stadt- und Straßenbahnen wird laut Mitteilung bereits in über 50 Städten weltweit eingesetzt.

Entwicklungspartner mit Sitz in Abstatt

Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Abstatt bei Heilbronn und bietet seit 1999 Entwicklungsdienstleistungen für Antriebsstrang, Sicherheits-, Komfort- sowie E/E-Systeme vom Konzept bis zur Serie. Der Elektronik- und Softwarespezialist entwickelt Lösungen für Personenkraftwagen, Nutzfahrzeuge, Off-Highway-Anwendungen, Schienen- und Freizeitfahrzeuge, Schiffe sowie industrielle Anwendungen. Zudem bündelt das Unternehmen die Motorsportaktivitäten der Unternehmensgruppe.

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