Frühzeitig auf E-Busse gesetzt

Artikel vom 21. Mai 2026
E-Busse

Solaris gehört heute zu den führenden europäischen Herstellern von Elektro-, Trolley- und Wasserstoffbussen. Das polnische Unternehmen setzte früh auf alternative Antriebe und hat sich mit seiner erfolgreichen »Urbino«-Baureihe international etabliert.

Solaris »Urbino 12 hydrogen« der Regionalverkehr Köln (Bild: Christian Marquordt).

Die Solaris-Produktpalette reicht vom kleinen Wagen mit einer Länge von rund 9 m über die Standardlänge von 12 m, dreiachsige Solowagen von 15 m, Gelenkwagen mit 18 und 18,75 m bis hin zum Doppelgelenkbus mit einer Länge von fast 25 m. Die Dieselbusse hießen und heißen »Urbino« – von Urbs (lateinisch = Stadt). Daneben hat Solaris immer auch Trolleybusse hergestellt, die den Typennamen »Trollino« erhielten.

Das Unternehmen sah schon 2000 die Zukunft des ÖPNV im elektrischen Antrieb. Deshalb baute Solaris nicht nur von Anfang an auch die Obusse »Trollino«, sondern man war auch einer der allerersten Hersteller, die auf den batterie-elektrischen Antrieb setzten. Die entsprechenden Fahrzeuge erhielten die Typennamen »Urbino electric«. Inzwischen sind nur noch weniger als die Hälfte der bei Solaris gebauten Busse Dieselbusse.

Auf der »Busworld 2025« im Oktober in Brüssel präsentierte Solaris seine erfolgreiche Linienbus-Baureihe »Urbino« in einer kürzeren Version mit einer Länge von 10,5 m. Und auch bei den Wasserstoffbussen gehört das Unternehmen zu den Pionieren und ist auf diesem Gebiet ebenfalls sehr erfolgreich unterwegs.  Wasserstoffbusse des Typs »Urbino 12 hydrogen« sind zahlreich bei der Regionalverkehr Köln im Einsatz. Auch die Düsseldorfer Rheinbahn, die Duisburger DVG, die Essen-Mülheimer Ruhrbahn, die OVAG aus Gummersbach, die Krefelder SWK und die Wuppertaler WSW haben Wasserstoffbusse von Solaris.

 

 

 

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