InnoTrans 2026: sichere »Zugangssysteme« für Schienenfahrzeuge

Artikel vom 28. August 2026
Werkstattausrüstungen

KRAUSE zeigt auf der InnoTrans 2026 in Berlin »Zugangssysteme« für Produktion, Wartung und Instandhaltung von Schienenfahrzeugen. Im Fokus stehen sichere Arbeitsplätze an Dach-, Front- und Seitenbereichen sowie individuell angepasste Plattformen.

Sicherer Dachzugang in der Buswartung mit höhenverstellbarer und fahrbarer Arbeitsplattform – normgerecht, praxisnah und wirtschaftlich durchdacht. (Bild: KRAUSE)

Vom 22. bis 25. September 2026 geht es auf der InnoTrans in Berlin um sichere Zugänge für die Arbeit an Schienenfahrzeugen und Bussen. KRAUSE präsentiert in Halle 6.2 an Stand 760 Lösungen für Produktion, Wartung und Instandhaltung. Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke, wie sich Arbeitsplätze an Dachaufbauten, Front- und Seitenbereichen, Fahrzeugübergängen oder schwer zugänglichen Komponenten sicher und ergonomisch gestalten lassen.

Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Fahrzeugtyp, Arbeitshöhe, Hallensituation und betrieblichen Abläufen. Auch begrenzte Platzverhältnisse oder vorhandene Werkstätten, Depots und Produktionshallen spielen eine Rolle. Darauf abgestimmt entstehen stationäre und mobile Konstruktionen, die sichere Standflächen und passende Arbeitspositionen an den jeweiligen Fahrzeugbereichen schaffen.

Lösungen für unterschiedliche Arbeitsbereiche

Zum Spektrum zählen Podesttreppen, Aufstiege und Wartungsplattformen ebenso wie Front-, Seiten- und Dacharbeitsbühnen, höhenverstellbare Konstruktionen und komplette Zugangsanlagen für Produktions- und Instandhaltungsbereiche. Je nach Einsatz können die Systeme fahrbar oder fest installiert sowie manuell oder elektrisch verstellbar ausgeführt werden.

Auch Details wie projektspezifische Geländer, Ausschübe, Zugänge und Beläge werden an die jeweilige Aufgabe angepasst. So lassen sich Arbeitsplätze schaffen, die den Zugang zum Fahrzeug erleichtern und zugleich die Anforderungen an Arbeitssicherheit und Ergonomie berücksichtigen.

Projektablauf von der Analyse bis zur Inbetriebnahme

Am Anfang eines Projekts steht die genaue Betrachtung der Aufgabenstellung. Dabei fließen das Fahrzeug, der benötigte Arbeitsbereich, vorhandene Hallenstrukturen, betriebliche Abläufe, Sicherheitsanforderungen und ergonomische Gesichtspunkte in die Planung ein.

Der Projektverlauf umfasst Beratung und Vor-Ort-Analyse, Aufmaß, Planung, Konstruktion, Fertigung, Montage, Abnahme und Inbetriebnahme. Feste Ansprechpartner koordinieren die einzelnen Schritte, damit die Konstruktion zum tatsächlichen Einsatz passt. Nach der Übergabe können Serviceleistungen, Prüfungen, Wartungsangebote und fachliche Beratung anschließen. Der Ansatz »KRAUSE 360° competence« beschreibt dabei den Weg von der Aufgabenstellung bis zur laufenden Betreuung.

Praxisbeispiele für Bahnindustrie und Werkstatt

Realisierte Projekte zeigen, wie unterschiedlich die Anforderungen in der Bahnindustrie sein können. Genannt werden stationäre Dacharbeitsstände mit konturangepassten Ausschüben, elektrisch höhenverstellbare Plattformen, kombinierbare mobile Wartungsbühnen, kompakte Zugänge für Straßenbahnen sowie Plattform- und Zugangsanlagen für Produktionshallen und Instandhaltungsdepots.

Während an einem Standort ein mobiler Zugang für wechselnde Fahrzeuge benötigt wird, kann an anderer Stelle ein fest integrierter Dacharbeitsstand oder eine vollständige Wartungsanlage die passende Lösung sein. Auf der Messe werden ausgewählte Exponate und digital aufbereitete Projektbeispiele gezeigt. Im Mittelpunkt stehen der fachliche Austausch und konkrete Aufgabenstellungen aus Produktion, Wartung und Reparatur. Verkehrsunternehmen, Fahrzeughersteller, Werkstattbetreiber, Planer und Verantwortliche für Arbeitssicherheit können ihre Anforderungen vor Ort besprechen. Gesprächstermine lassen sich bereits vor der Messe anfragen; Projektaufgaben können über die InnoTrans-Themenseite übermittelt werden.

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