Doppelmayr startet Ausbau des Werks Hohe Brücke in Wolfurt
Spurgebundene Fahrzeuge für den Personenverkehr
Doppelmayr hat in Wolfurt den offiziellen Spatenstich für die Erweiterung am Standort Hohe Brücke gefeiert. Geplant sind zusätzliche Produktionshallen, ein hochautomatisiertes Hochregallager und mehr Kapazität für die Fertigung von Komponenten für »Seilbahnen«.

Teilnehmer beim offiziellen Spatenstich für die Erweiterung am Standort Hohe Brücke in Wolfurt. (Bild: Doppelmayr)
Am Standort Hohe Brücke in Wolfurt hat der offizielle Spatenstich für eine umfangreiche Erweiterung stattgefunden. In den kommenden Jahren entstehen dort zusätzliche Produktionsflächen und ein hochautomatisiertes Hochregallager. Das Projekt markiert den Baustart einer großen Einzelinvestition des Unternehmens und soll die Produktions-, Logistik- und Lagerprozesse an einem gemeinsamen Standort bündeln.
Geplant sind rund 50.000 Quadratmeter zusätzliche Produktionsfläche. Das Hochregallager wird von LTW Intralogistics realisiert. Mit der Erweiterung entstehen zusätzliche Kapazitäten für die Fertigung von Seilbahnkomponenten für internationale Projekte. Insgesamt bietet das Areal künftig Raum für rund 850 Arbeitsplätze. Arbeitsplätze, die derzeit in der Region auf verschiedene Standorte verteilt sind, sollen künftig im Areal Hohe Brücke zusammengeführt werden.
Produktion, Logistik und Lagerhaltung an einem Ort
Durch die räumliche Bündelung sollen Materialfluss, Lagerhaltung und Fertigung enger verzahnt werden. Das Unternehmen will damit Abläufe effizienter gestalten und die Voraussetzungen für weiteres Wachstum schaffen. Die neue Infrastruktur ist darauf ausgelegt, die weltweite Nachfrage nach Seilbahnsystemen zu bedienen und die Fertigung langfristig am Standort Wolfurt abzusichern.
Michael Doppelmayr, Vorsitzender des Verwaltungsrats, bezeichnete den Spatenstich als Bekenntnis zum Standort Wolfurt und zu Vorarlberg. Investiert werde in Gebäude, Maschinen, Infrastruktur und in die Zukunft der Mitarbeitenden. Auch das Land Vorarlberg wertet die Erweiterung als Signal für den Wirtschaftsstandort. Wirtschaftslandesrat Marco Tittler verwies auf langfristige Perspektiven für Beschäftigung, Wertschöpfung und Innovation.
Regionale Partner bei der Umsetzung
Die Marktgemeinde Wolfurt begrüßt den Baustart ebenfalls. Bürgermeisterin Angelika Moosbrugger hob die lange Verbindung zwischen Gemeinde und Unternehmen hervor. Mit der Werkserweiterung entstehe im Areal Hohe Brücke ein Industrieprojekt, das auch für die Ortsentwicklung und die Bevölkerung neue Chancen eröffne.
Bei der Umsetzung arbeitet das Projektteam mit dem Generalunternehmer Goldbeck Rhomberg sowie regionalen Partnern zusammen. Laut Projektleiter Markus Wilpernig von der Immobiliengesellschaft wurden in der Planung Anforderungen aus Produktion, Materialfluss, Infrastruktur und Nachhaltigkeit zusammengeführt. Die Erweiterung verbindet zusätzliche Produktionsflächen, automatisierte Logistikprozesse und ein leistungsfähiges Hochregallager zu einem abgestimmten Gesamtsystem.


