Reparaturdienste

Artikel vom 31. Juli 2018
Fahrzeugpflege und Service

GlassDoc AG
8134 Adliswil (Schweiz)

Wenn die Deutsche Bahn an ihren Zügen Glasschäden zu beklagen hat, ruft sie ein junges Schweizer Startup-Unternehmen zu Hilfe. Denn dieses hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Glasschäden wie Kratzer, Funkenwurf oder Verätzungen schnell, kostensparend, umweltfreundlich und erst noch ambulant behoben werden können. Die DB ist seit Jahren mit immer intensiver werdenden Vandalenschäden konfrontiert. Zerkratzte Scheiben verursachen jedes Jahr Kosten in Millionenhöhe. Das vor zwei Jahren gegründete, innovative Schweizer Start-up-Unternehmen GlassDoc hat eine Lösung entwickelt, dank der es jetzt nicht mehr nötig ist, beschädigtes Glas zu ersetzen. Dies erspart den Eigentümern – darunter auch Banken, Versicherungen, Bauherren, Hotels, Museen, Galerien, Warenhäusern, aber auch privaten Hausbesitzern – die teilweise immensen Kosten für den Glasersatz, die bis zu 90 % einer Neubeschaffung betragen können. Aber nicht nur das: Diese Lösung ist auch ökologisch sinnvoll, denn das bestehende Glas bleibt erhalten, es gibt weniger Abfall. Dabei kann der Schaden in der Regel vor Ort innerhalb von Tagesfrist behoben werden, also ohne Ausbau. Selbst im Randbereich liegende Schäden können repariert werden. GlassDoc »therapiert« so: Auf das Pad der rotierenden Poliermaschine wird eine spezielle, wärmeleitende Polierpaste aufgetragen. Durch die Reibung erwärmt sich das Glas auf 50 bis 70 Grad Celsius – entscheidend für den Erfolg. Durch einen speziellen chemisch-physikalischen Prozess werden Kratzer mit einer Tiefe zwischen 0,01 und 0,1 Mikrometer dauerhaft entfernt. Da Beschichtungen in der Regel im Inneren der Dreifachverglasung aufgebracht sind, ist das Polieren der Gläser vollkommen unkritisch. Verfahren durch Auftragen von neuem Material (zum Beispiel transparentem Kunstharz) auf das Glas führen häufig zu unbefriedigenden Ergebnissen, wobei Linsen oder Glaswellen gebildet werden, die die Optik des Glases beeinträchtigen. Zu den Kunden von GlassDoc gehören neben der DB renommierte Unternehmen wie Zürich Versicherungen, StadlerRail, der Zürcher Verkehrsverbund ZVV, die Basler Verkehrs-Betriebe BVB, Glas Trösch, Implenia sowie viele Architekten und Bauherren. 2017 sanierte GlassDoc in diesem Kundenkreis erfolgreich mehr als 10.000 Glasflächen und konnte sich entsprechend bei den Key-Accounts gut positionieren.

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