Ticketing

Artikel vom 29. Oktober 2020
Elektronisches Fahrgeldmanagementsysteme

Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben eines überdeutlich gemacht: Mobiles Ticketing im ÖPNV war noch nie so wertvoll wie heute – dafür steht die Ticketing-App HandyTicket Deutschland zur Verfügung (Bild: HanseCom).

Die aktuelle Situation erhöht den Digitalisierungsdruck auf den öffentlichen Nahverkehr weiter. Mobiles Ticketing wird wichtiger denn je. HanseCom zeigt auf, wie die schnelle und investitionskostenfreie Einführung einer Ticketing-App möglich ist. Die Ticketumsätze im öffentlichen Nahverkehr sind im 1. und 2. Quartal 2020 dramatisch eingebrochen. Besonders hart getroffen hat es Verkehrsunternehmen, die ihre Tickets nur analog über Busfahrer, Servicestellen und Automaten verkaufen. Diese Entwicklung macht noch einmal überdeutlich, welchen großen Stellenwert die Digitalisierung für den ÖPNV hat und wie wichtig es für ihn ist, seinen Kunden mobiles Ticketing via Smartphone zu ermöglichen. In der momentanen Lage, die dem öffentlichen Nahverkehr drastische Einschränkungen auferlegt, können mobile Ticketing-Apps vieles abfangen. Aber auch nach der aktuellen Krise werden sie unverzichtbar sein. Viele Menschen gewöhnen sich derzeit erstmals an digitale Kanäle – etwa indem sie ihre Einkäufe in Online-Shops statt in Supermärkten tätigen. Diese Erfahrungen werden nachwirken und neue Erwartungen wecken. So werden es immer mehr Fahrgäste auch als Selbstverständlichkeit betrachten, dass sie ihre ÖPNV-Tickets digital per Smartphone-App erwerben können. Verkehrsunternehmen, die bislang noch kein mobiles Ticketing im Angebot haben, müssen deshalb schnell reagieren. Eine Möglichkeit dafür bietet die überregionale Ticketing-App HandyTicket Deutschland von HanseCom. Mit ihr können Verkehrsunternehmen kurzfristig und investitionskostenfrei mobiles Ticketing in ihrer Region zur Verfügung stellen. HandyTicket Deutschland bietet Verkehrsunternehmen und -verbünden den Vorteil, dass Einführung, Betrieb, Hosting, Wartung, Weiterentwicklung und Pflege kostenfrei sind, damit keine Investitions- und Fixkosten entstehen. Über das provisionsbasierte Preismodell auf Basis von Pay-per-Use müssen Verkehrsunternehmen nur soviel bezahlen, wie in ihren Regionen auch gefahren wird. Zudem erfolgt ein schnelles Go-Live innerhalb weniger Wochen. Die Möglichkeit, weiterführende Services anzubieten – etwa Tickets für Events, Freizeitgestaltung, Parken und die Strombetankung oder multimodale Angebote wie Bike- oder Carsharing, runden die App ab. Die Verkehrsunternehmen können es ihren Kunden damit in der derzeitigen Situation ermöglichen, jederzeit und überall an Fahrscheine zu kommen, ohne dabei dem Risiko einer Ansteckung ausgesetzt zu sein. Völlig unabhängig von der Coronakrise profitieren Kunden darüber hinaus an vielen weiteren Stellen: Sie müssen sich beispielsweise nicht mit den Tarifen auskennen, sondern erhalten über die Fahrplanauskunft automatisch die passenden Tickets angezeigt und können sie direkt kaufen. Um mit einer einzigen App deutschlandweit in allen teilnehmenden Regionen ÖPNV-Tickets mobil zu erwerben, ist nur eine einmalige Registrierung erforderlich. In allen Regionen, die PayPal als Bezahlung anbieten, lässt sich dieser Bezahldienst nutzen. Dafür müssen keine Zahldaten angelegt werden, sondern ein bereits bestehender Account mit der App verknüpft werden.

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