Anwendererklärung für »eingegossene« Schiene

Artikel vom 24. Juni 2021
Gleisbau

Das Schienenbefestigungssystem Corkelast ERS hat die Zulassung für Massivbrücken erhalten (Bild: edilon sedra).

Aufgrund der langjährigen positiven Erfahrungen mit ERS-Schienenbefestigungen erteilte das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) der edilon)(sedra GmbH München bereits zum Ende des Jahres 2019 die Zulassung für die Corkelast-ERS-HR-Schienenbefestigung auf Massivbrücken. Die Vorteile der kontinuierlich im elastischen Polymerverguss gelagerten Schienen gegenüber einem klassischen Schotteroberbau auf Brücken liegen in der um bis zu 70 cm niedrigeren Bauhöhe und der Reduzierung der Sekundärschallemissionen. Durch die niedrige Bauhöhe des Tragwerkes kann die Durchfahrthöhe unter der Brücke ohne weiteren Aufwand erheblich vergrößert werden. Auf Basis der EBA-Zulassung erteilte der Unternehmensbereich Netze der Deutschen Bahn AG am 10. September 2020 eine fachtechnische Stellungnahme (TM 4-2020-10489) als Anwendererklärung. Somit sind nun die edilon)(sedra-ERS-Schienenbefestigungssysteme auf Stahlbetonüberbauten aus Ortbeton oder Fertigteilen bis zu einer Tragwerkslänge von 25 m und einer Streckenhöchstgeschwindigkeit von 160 km/h im Streckennetz der DB ohne gleisgeometrische Einschränkungen zulässig. Sinngemäß gilt dies natürlich auch für nichtbundeseigene Eisenbahnen (NE).

edilon)(sedra ist ein internationaler Anbieter von festen Fahrbahn- und Schienenbefestigungssystemen für Vollbahnen, Straßenbahnen, U-Bahnen, Stadtbahnen und Kranbahnen. Kunden weltweit vertrauen auf innovative Produkte, motivierte Mitarbeiter sowie das umfassende Angebot an wertsteigernden Leistungen: Systemplanung/-design, Anwendungsentwicklung, Unterstützung bei Konstruktion und Einbau sowie Wartung und Überwachung.

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