Umfangreiches Citybus-Programm

Artikel vom 25. Mai 2026
Mini- und Midibusse

Mit einer großen Bandbreite vom Bürgerbus bis zum Midibus hat sich K-Bus als Spezialist für kleinere Linienbusse etabliert. Das österreichisch-slowenische Unternehmen setzt dabei zunehmend auf elektrische Antriebe und flexible Fahrzeugkonzepte für den Nahverkehr.

K-Bus »E-Solar City XL« der RVK Köln für den Stadtverkehr Euskirchen (Bild: Christian Marquordt),

K-Bus wurde 1948 als Busunternehmen Kutsenits gegründet. In den achtziger Jahren begann man, selber kleinere Busse zu bauen und sie auch zum Kauf anzubieten. Zunächst entstanden diese Busse in Werkshallen im burgenländischen Hornstein. Nach dem Zerfall Jugoslawiens erwarb K-Bus eine Fabrik im slowenischen Murska Sobota unmittelbar an der Grenze zur Steiermark: hier entstehen heute die K-Busse.

Das Produkt-Portfolio von K-Bus ist ausgesprochen vielfältig. Es entstehen Citybusse (Linienbusse) von der Größe eines Bürgerbusses oder eines speziellen Wagens für Behinderten-Transporte (mit acht Sitzplätzen) bis hin zu richtigen Midibussen des Typs »Hydra Classic« für 65 Fahrgäste. Ihre Basis sind Fahrzeuge von Volkswagen (»T6« oder »Crafter«), Nissan (»NV e200«) oder Mercedes-Benz (»Sprinter», »Atego«), der Kunde kann zwischen Diesel- und Elektroantrieb wählen. An Längen ist eine große Bandbreite zwischen 5,7 m (Elektro-Bürgerbus auf Nissan »NV e200«) und 10 m (die längste Version des »Hydra Classic« auf Mercedes »Atego«) verfügbar.

Als Antrieb kann der Kunde zwischen Dieselmotor, Benzin-Motor oder Elektroantrieb wählen. Diesel- oder Benzin-Fahrzeuge sind auch als Mild-Hybrid lieferbar. Die Seitenwände der Karosserien werden aus rostfreiem Edelstahl gefertigt, Front, Heck und Dach aus Fiberglas. Die Dächer der Elektrobusse können mit Solar-Modulen zum Nachladen der Batterien ausgestattet werden.

Einen größeren Auftrag über sieben Wagen seines Typs »E-Solar City XL« konnte K-Bus an die Regionalverkehr Köln ausliefern (RVK-Wagen 301 bis 307). Sie kommen auf Linien des Stadtverkehrs Euskirchen zum Einsatz, den die RVK im Auftrag der Stadt Euskirchen bedient. Diese Wagen können immerhin 40 Fahrgäste befördern und haben eine Reichweite von 200 km. Sie laufen vor allem auf Euskirchens Stadtlinie 877, für die diese tägliche Reichweite vollkommen ausreicht. Ihre Batterien haben eine Kapazität von 100 kWh, sie werden über CCS-Combo-Stecker nachgeladen.

 

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