Zweiwegefahrzeuge für Tramnetz und Werkstatt auf der InnoTrans
Maschinen und Werkzeuge
Die G. Zwiehoff GmbH zeigt auf der InnoTrans 2026 zwei Übergaben: Unimog-Zweiwegefahrzeuge für die Stadtwerke München und den batterieelektrischen »ROTRAC E4« für OWS GmbH. Im Fokus stehen Netzinstandhaltung, Winterdienst und emissionsfreies Rangieren.

Emissionsfrei und leistungsstark: Der ROTRAC E4 ist für die Werkstattinfrastruktur der OWS Weiden vorgesehen. (Bild: © G. Zwiehoff GmbH)
Auf der InnoTrans 2026 in Berlin stehen zwei Fahrzeugübergaben im Mittelpunkt: Die G. Zwiehoff GmbH übergibt gemeinsam mit Daimler Truck AG und Henne Nutzfahrzeuge GmbH eines von vier »Unimog-Zweiwegefahrzeugen« an die Stadtwerke München. Zusätzlich erhält die OWS GmbH das Elektro-Rangiergerät »ROTRAC E4«. Beide Projekte zeigen, wie Zweiwege-Technik im kommunalen Verkehr und in der Schienenfahrzeug-Instandhaltung eingesetzt wird.
Die Messe findet vom 22. bis 25. September 2026 statt. Der Auftritt ist auf dem Freigelände an Stand 0/280 und 0/280a geplant. Zu sehen sind neben den beiden Übergabefahrzeugen weitere Spezialfahrzeuge für den Einsatz auf Straße und Schiene.
Vier Fahrzeuge für das Münchner Tramnetz
Die Stadtwerke München haben vier Multifunktionsfahrzeuge beschafft, die für den Einsatz auf Straße und Schiene ausgelegt sind. Die Fahrzeuge basieren auf Nutzfahrzeugtechnik von Daimler Truck. Henne Nutzfahrzeuge hat sie mit Sonderaufbauten für den Ganzjahreseinsatz ausgestattet. Dazu gehören Aufgaben in der Netzinstandhaltung sowie im Winterdienst der Münchner Trambahn.
Die Zweiwege-Einrichtungen ermöglichen den Wechsel zwischen Straßen- und Schienenbetrieb. Damit sollen die Fahrzeuge dazu beitragen, die Verfügbarkeit des Trambahnnetzes zu unterstützen und Ausfälle im ÖPNV zu reduzieren. Der Einsatzbereich reicht von Instandhaltungsarbeiten bis zu saisonalen Aufgaben bei winterlichen Bedingungen.
Batterieelektrisches Rangieren in der Werkstatt
Die OWS GmbH setzt bei ihrer Werkstattinfrastruktur auf ein rein akkubetriebenes Zweiwege-Rangiergerät. Es ist für die Bewegung hoher Lasten im Instandhaltungsbetrieb vorgesehen und arbeitet lokal emissionsfrei. Das Gerät kann nach Angaben des Herstellers Anhängelasten bis 500 t bewegen.
Damit adressiert die Übergabe einen wichtigen Bereich der Schienenfahrzeug-Instandhaltung: Rangierprozesse in Werkstätten müssen zuverlässig, flexibel und zunehmend emissionsarm organisiert werden. Gerade in geschlossenen oder teilgeschlossenen Arbeitsumgebungen spielt der elektrische Antrieb seine Vorteile aus.
Austausch mit Fachpublikum
Während der Messetage ist ein Expertenteam vor Ort, um die Exponate vorzustellen und Gespräche mit Kunden, Partnern sowie Fachbesucherinnen und Fachbesuchern zu führen. Im Mittelpunkt stehen Zweiwege-Lösungen für kommunale Verkehrsnetze, Werkstätten und Rangieraufgaben.


