Volvo liefert 38 Low-Entry-Elektrobusse für Kapstadt
Omnibusse im Linienverkehr
Volvo Buses liefert 38 »Volvo BZR Low Entry Electric« an die Stadt Kapstadt. Die lokal aufgebauten Elektrobusse sollen ab 2027 im städtischen Personenverkehr fahren und den Umstieg auf emissionsfreien ÖPNV unterstützen. Die Ladeinfrastruktur verantwortet die Stadt, die Aufbauten entstehen in Johannesburg.

»Volvo BZRLE« in Cape Town. (Bild: Volvo Buses)
Volvo Buses liefert 38 »Volvo BZR Low Entry Electric« an die Stadt Kapstadt. Damit werden in Südafrika erstmals lokal aufgebaute elektrische Low-Entry-Stadtbusse eingeführt. Die Fahrzeuge sollen im elektrischen Personenverkehrssystem der Stadt eingesetzt werden und den Wechsel zu einem öffentlichen Nahverkehr ohne lokale Emissionen unterstützen.
Die Stadt Kapstadt hat sich im Rahmen ihrer Strategie für emissionsfreie öffentliche Mobilität für die elektrischen Low-Entry-Busse entschieden. Grundlage ist eine flexible Plattform, die auf unterschiedliche betriebliche Anforderungen ausgelegt ist und langfristige Elektrifizierungsstrategien unterstützt. Im Fokus stehen ein effizienter Energieeinsatz, zuverlässiger Betrieb und ein Fahrgastraum, der auf die Anforderungen des städtischen Linienverkehrs abgestimmt ist.
Lokale Aufbauten und abgestimmte Infrastruktur
Die Busaufbauten werden vor Ort von Gauteng Bus and Coach Centre in Johannesburg entwickelt und gefertigt. Damit verbindet das Projekt die Einführung elektrischer Antriebe mit lokaler Wertschöpfung und dem Aufbau technischer Kompetenzen. Die Ladeinfrastruktur liegt in der Verantwortung der Stadt Kapstadt. Der Wechsel von Diesel- zu Elektrobussen erfordert laut Mitteilung eine sorgfältige Planung, koordinierte Umsetzung und die Zusammenarbeit mehrerer Beteiligter.
Die ersten Fahrzeuge sollen 2027 ausgeliefert werden. Bestellt ist zunächst eine Mindestmenge von 38 Bussen; abhängig von verfügbaren Fördermitteln kann die Zahl steigen. Finanziert werden die neuen Fahrzeuge über Mittel aus dem Public Transport National Grant.
Niedriger Einstieg und barrierefreier Fahrgastraum
Die Busse erhalten ein modernes Außendesign und einen großzügig ausgelegten Innenraum für sitzende und stehende Fahrgäste. Die Low-Entry-Konfiguration erleichtert den Einstieg und unterstützt einen barrierefreien Zugang. Vorgesehen sind unter anderem Rollstuhlplätze und bevorzugte Sitzbereiche. Die installierte Energiekapazität wird auf die betrieblichen Anforderungen der Stadt Kapstadt ausgelegt.
Das Projekt zeigt, wie die Elektrifizierung im städtischen Busverkehr mit lokaler Fertigung, Infrastrukturplanung und den Anforderungen des täglichen Betriebs verbunden werden kann. Ziel ist ein effizienteres öffentliches Verkehrssystem, das auf die weitere Elektrifizierung vorbereitet ist.


