Mini- und Midibusse

Artikel vom 1. August 2018
Omnibusse im Linienverkehr

EvoBus GmbH – Mercedes-Benz
70567 Stuttgart

Mit der neuen Mercedes-Benz-Generation Sprinter Transfer, Sprinter Travel, Sprinter City und Sprinter Mobility stehen insgesamt vier Minibus-Baureihen im Angebot. Daraus ergibt sich ein Programm aus zwölf Basismodellen im Stadt-, Überland- und Reiseverkehr; ergänzt durch zahlreiche individuelle Ausführungen. Die Basis bildet jeweils der Mercedes-Benz Sprinter. Er wird von der Mercedes-Benz Minibus GmbH in Dortmund ausgebaut. Generell setzt sich das Programm aus komplett neu entwickelten Minibussen in fünf Längen von 5,9 bis 7,7 m und auf Basis des Sprinter zusammen; das zulässige Gesamtgewicht beträgt zwischen 3,5, 5,0 und 5,5 t. Die neuen Modellbezeichnungen weisen auf Einsatzgebiet und Größe des jeweiligen Minibusses hin. Der Sprinter Transfer ist ein Minibus für Überlandlinie und Ausflug, der Sprinter Travel ist für Ausflüge und Reisen über größere Entfernungen gedacht. Sprinter City heißt die Modell-Reihe mit Niederflurkonzept für den Stadtlinien-Einsatz und der Sprinter Mobility schließlich ist für die Beförderung von Fahrgästen vorgesehen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Vier Längen-Varianten (5,9, 6,9, 7,3 und 7,7 m) sowie drei Gewichtsklassen (3,5, 3,88 und 5,0 t Gesamtgewicht) fügen sich beim neuen Sprinter Transfer zu einem Programm von fünf Grundmodellen zusammen. Die Spanne reicht in den vier Längenabstufungen vom kürzesten Sprinter Transfer 23 mit zwölf Fahrgastsitzplätzen über den Sprinter Transfer 34, den Sprinter Transfer 35 und den Sprinter Transfer 45 bis hin zum Sprinter Transfer 55, der bis zu 22 Fahrgästen Platz bietet. Für den innerörtlichen Linienverkehr ist der Mercedes-Benz Sprinter City konzipiert. Er basiert auf dem Sprinter City 35 mit einer Länge von 6,9 m und hat bis zu 22 Fahrgastplätze. Das zweite Modell, der größere Sprinter City 65, bietet mit einer Länge von 7,7 Metern maximal 28 Fahrgästen Platz. Angetrieben wird der Stadtlinienbus von Euro 5-Vierzylinder-Turbodiesel-Motoren mit serienmäßigen Motorleistungen von 95 kW (129 PS) für Sprinter City 35 und 110 kW (150 PS) im Sprinter City 65. Zur Busworld Europe 2017 hat Evobus den Sprinter City 45 vorgestellt. Dieses Fahrzeug gab es bislang nur als Rechtslenkerausführung für den Export in Länder mit Linksverkehr. Seit Herbst 2017 ist nun die Linkslenkerversion erhältlich. Das Fahrzeug hat die Abmessungen von 7361 mm (L), 1993 mm (B) und 2861 mm (H). Das zul. Gesamtgewicht beträgt 5000 kg. 13 Sitz- und bis zu 9 Stehplätze werden geboten. Als Motorisierung dient der Daimler OM 651 Euro VI Dieselmotor mit 105 kW (145 PS) bzw. 120 kW (163 PS). Im Sprinter Mobility 23 sind sieben Sitzplätze im Fahrgastraum vorhanden, acht im Sprinter Mobility 33. Die Sitze lassen sich auf Wunsch rückwärtig verstellen. Zur Beförderung von Rollstühlen sowie zur flexiblen Anordnung der Sitze im Fahrgastraum lässt sich der Fußboden mit einem darin integrierten Schienensystem ausstatten, das zur Aufnahme der Sitzfüße und der Verankerungsgurte der Rollstühle dient. Auf Wunsch passt sich der Mercedes-Benz Sprinter Mobility unterschiedlichsten Einsätzen an. Lieferbar sind Ausführungen mit elektrisch ausfahrbarer Trittstufe an Beifahrer- und Schiebetür, hinzu kommen mehrere Rampen- und Liftsysteme im Heck: eine mechanische zweiteilige Klapprampe, ein Linear-Hub- oder ein Hubschwenklift. Neu ist der Unterflurlift, der im Innenraum keinen Platz wegnimmt. Ganz groß trumpfte Daimler zuletzt in Sachen Umwelttechnik auf. Dabei wurde ein Mercedes-Benz Sprinter Plug-In Hybrid vorgestellt. Der Antrieb des Konzeptfahrzeugs ist als Parallelhybrid mit einem Elektromotor zwischen Verbrennungsmotor und Automatikgetriebe ausgelegt. Ebenso steht die Sicherheit im Fokus der Kleinbusse und Transporter: Das betrifft das ladungsabhängig agierende adaptive ESP in den Typen Sprinter, Vito und Viano. Zur IAA 2010 ergänzte Mercedes-Benz sein Programm an Niederflur-Ministadtbussen um den Sprinter City 77. Der dreiachsige Kleinbus ist 8700 mm lang und besitzt einen durchgängigen Niederflur-Fußboden; sein Aufbau wurde speziell für dieses Fahrzeug entwickelt. Den Anspruch des Wagens, ein vollwertiger Stadtbus zu sein, unterstreichen zwei doppeltbreite Außenschwingtüren hinter der Vorderachse und hinter der dritten Achse. Gegenüber seinem kleineren Bruder, dem City 65, legte der City 77 noch einmal einen Meter an Länge zu. Damit kann er mit 40 Passagieren zehn mehr befördern als der City 65. Sein zulässiges Gesamtgewicht beträgt beachtliche 6,8 t. Der Motor leistet 120 kW (163 PS) und sorgt dafür, dass der neue kleine Mercedes flott im Verkehr mithalten kann. Und der Umstand, dass der Sprinter City 77 serienmäßig mit einem Fünfgang-Automatikgetriebe geliefert wird, unterstreicht, dass es sich um einen echten Stadtbus handelt. Mercedes hat den Sprinter City 77 entwickelt, um die Lücke zwischen seinem kleinen Bruder, dem City 65, und dem kleinsten ausgewachsenen Linienbus des Hauses, dem Citaro K, zu schließen. Seit April 2013 ist der Citaro K in der Ausführung C II erhältlich. Seine Länge beträgt 10.633 mm, die Breite 2550 mm und die Höhe 3120 mm (inkl. Klimaanlage). Bei der zweitürigen Version stehen 26 Fahrgastsitzplätze zur Verfügung. Das Gesamtfassungsvermögen wird mit 86 Personen angegeben. Das zul. Gesamtgewicht beträgt 18.000 kg. Die Euro VI Motoren sind wahlweise in den Leistungsstufen 220 kW (299 PS) bzw. 260 kW (354 PS) erhältlich. Die stärkere Motorvariante ist nur mit dem Motor OM 936 h erhältlich.

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