Tag der Schiene 2026: Bahn-Jobs und Einblicke hinter Kulissen
Messen
Beim Tag der Schiene 2026 öffnen vom 18. bis 20. September bundesweit Bahnhöfe, Werkstätten, Stellwerke und Terminals ihre Türen. Allianz pro Schiene koordiniert mehr als 280 Veranstaltungen rund um Eisenbahn, Berufsbilder und Bahnalltag.

(Bild: Allianz pro Schiene e.V.)
Vom 18. bis 20. September 2026 können Besucherinnen und Besucher in ganz Deutschland den Bahnverkehr aus ungewohnten Perspektiven erleben. Das Programm reicht von Berufsorientierung im Escape Room über Musik im Kulturbahnhof bis zu Führungen auf Bahnhofsdächern und Einblicken in Umschlagterminals, in denen Container bewegt werden. Insgesamt sind mehr als 280 Veranstaltungen geplant.
Die Allianz pro Schiene koordiniert den Tag der Schiene zum fünften Mal. Ziel ist es, die Arbeit hinter dem Bahnbetrieb sichtbar zu machen und Menschen unterschiedlicher Altersgruppen anzusprechen. Der Aktionstag richtet sich dabei nicht nur an Eisenbahnfans, sondern auch an Reisende, Familien, Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger sowie an alle, die wissen möchten, wie das System Schiene im Alltag funktioniert.
Blick hinter Bahn-Kulissen
Im Mittelpunkt stehen Einblicke, die im regulären Bahnalltag selten möglich sind. Dazu gehören Bahnhofsführungen, Besuche in Werkstätten und Stellwerken, Eindrücke von Baustellen und Begegnungen mit Beschäftigten aus verschiedenen Bereichen. Auch Führerkabinen, Bahnhöfe und Umschlagterminals sollen zeigen, wie viele Aufgaben ineinandergreifen, damit Züge, Reisende und Güter zuverlässig ans Ziel kommen.
Die Bandbreite der Formate reicht von technischen Erkundungen bis zu Kulturveranstaltungen. Besucherinnen und Besucher können Bahnberufe spielerisch kennenlernen, neue Blickwinkel auf bekannte Orte gewinnen oder sich erklären lassen, wie Abläufe im Personen- und Güterverkehr organisiert sind. Damit verbindet das Programm Information, Orientierung und direkte Begegnung mit den Menschen, die im Bahnsystem arbeiten.
Menschen im Mittelpunkt
Geschäftsführer Dirk Flege betont laut Mitteilung, dass Bahnbeschäftigte, Ehrenamtliche, Kulturschaffende und Eisenbahnfans ihre Begeisterung mit dem Publikum teilen möchten. Er sieht die Festtage auch als Einladung an Bahnreisende, hinter die Kulissen eines komplexen Systems zu schauen. Wörtlich heißt es: »Wir wollen, dass unabhängig von Alter und Geschlecht für jede und jeden was dabei ist.«
Bundesverkehrsminister Steffen Bilger verweist in der Mitteilung auf die Bedeutung der Beschäftigten für eine verlässlichere, sicherere und modernere Bahn. Geld allein reiche dafür nicht aus; gebraucht würden starke Hände und schlaue Köpfe in Werkstätten, Stellwerken, auf Baustellen und Bahnhöfen, in Verwaltungen und Führerkabinen. Der Aktionstag stelle diese Menschen zu Recht in den Mittelpunkt.
Auftakt in Freilassing
Eröffnet werden die Festtage am 18. September in Freilassing in Bayern. An der Eröffnung nehmen der bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter sowie Vertreterinnen und Vertreter der Bahnbranche teil. Die Auftaktveranstaltung richtet jeweils das Bundesland aus, das den Vorsitz der Verkehrsministerkonferenz innehat. Im kommenden Jahr ist die Eröffnung im Vorsitzland Baden-Württemberg vorgesehen.
Die Eisenbahn-Festtage wurden vom Bundesministerium für Verkehr und der Bahnbranche gemeinsam ins Leben gerufen. Sie sind Teil der »Europäischen Mobilitätswoche«, die jährlich vom 16. bis 22. September stattfindet. Einen Überblick über die geplanten Veranstaltungen bietet die Website zur Veranstaltung.


